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Die andere

Skizziertes Tierchen, Bleistift mit einem Strichrahmen. Eine Art Hasenhund, lange Ohren, vier Beine, ein Lächeln. Außerdem: eine Blume, ein Mond und drei große Sterne, ein kleines Haus zwischen den Tierbeinen, aus der Tür fließt ein Bach, drei Punkte, drei Blumen.

Initiiert im Rahmen von „Kontext – Literatur veranstalten”, ein Projekt der Unabhängigen Lesereihen. 

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Lesung

Die andere

Die andere Lesung ist ein neues Veranstaltungsformat, kuratiert und gestaltet von Annika Dorau sowie Jonis Hartmann und Ayna Steigerwald von der Lesereihe i’m growing fur in Hamburg.

Die andere Lesung ist ein Lab, ein Date, eine Zusammenkunft – und ein mobiler Raum für Reflexion. Zugleich ist es ein Raum für die Vielfalt der Stimmen, Übersetzungen und Lesarten. 

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Wir stellen uns ein Veranstaltungsformat als Übertragungsprozess vor, das die Text- und Lesebeiträge als sanften Move begreift, eingebettet in einen Verlauf, bei dem das Zusammensein, miteinander Zeit verbringen und gemeinsam essen bewusst gestaltet, markiert und zelebriert werden, die Begegnung und der Austausch aller anwesenden Personen Kern und Zweck bilden. Die Idee ist ein künstlerisch-literarisches Set, eingebettet in ein kollektives Picknick; ein ausgedehntes Gathering, angefüllt mit umfassenden Sichtweisen.

Vier Spatzen, mit schwarzem Strich skizziert

Die andere Lesung ist ein Projekt im Rahmen von „Kontext – Literatur veranstalten“. Es entwickelt und erprobt neue Formate für literarische Veranstaltungen. Daraus entsteht ein Pool mit innovativen Ideen, die in die Literaturszene getragen werden.

Skizziertes Tierchen, schwarze Kontur, weißer Körper. Es hat kurze Hände, hält einen Snack in der Hand, eine große Nase und blickt mit kleinen Knopfaugen geradeaus.
Bild-Collage, eine monochrome Wiese mit montierten Picknick-Gesellschaft, bunte Tücher wie Wäsche im Wind.

Wie funktioniert Gemeinschaft?

Wie (ver-)sammeln, wie zusammenkommen, -finden und

-bleiben?

Picknick

Panorama

Bild-Collage, eine monochromer Festsaal mit Tischen, darauf reinmontierte Picknick-Gesellschaften, bunte Tüscher wie Wäscheleinen an der Decke.

Wie funktioniert Übersetzung? Wie übertragen, wie antworten, zurückspulen und re-dichten?

Set

Wie funktionieren Räume? Wo finden Lesungen statt, wohin lassen sich Lesungen übersetzen? Wie wollen Räume markiert und gestaltet sein, damit sich möglichst alle Beteiligten dort entspannen können und aufhalten möchten?

Kleines Gespenst, schwarze Kontur, weißer Körper. Es hält ein Heft in der Hand, liest.
Close-Up von vielen eingerollten Farnpflanzen.
Foto: Ayna Steigerwald

Die Art und Weise, wie Gegenwartsliteratur vermittelt und präsentiert wird, wirkt auf ihre Inhalte und ihre Form zurück. Deshalb setzt das Netzwerk der Lesereihen mit „Kontext – Literatur veranstalten“ den Fokus auf die künstlerische Gestaltung von Literaturveranstaltungen. Unabhängige Lesereihen experimentieren im gesamten Bundesgebiet in dutzenden Veranstaltungen etwa mit Klang oder Performance, mit Übersetzung oder Mehrsprachigkeit. An neuen Veranstaltungsorten wie Kunstvereinen, Spätis oder Brachflächen laden öffnen die Lesereihen Reflexionsräume und lassen sich auf gemeinsame Entdeckungsprozesse, präsentieren neue literarische Stimmen und publikumsnahe Formate sowohl in kleinen als auch großen Städten schaffen. Über drei Jahre hinweg wird so die zeitgenössische Literatur im deutschsprachigen Raum in ihrer ganzen Vielfalt und all ihren Möglichkeiten gestärkt.

Beide Collagen wie oben: Rechts: Bild-Collage, eine monochromer Festsaal mit Tischen, darauf reinmontierte Picknick-Gesellschaften, bunte Tüscher wie Wäscheleinen an der Decke. Links Bild-Collage, eine monochrome Wiese mit montierten Picknick-Gesellschaft, bunte Tücher wie Wäsche im Wind.
Kleiner Fisch, schwarze Kontur, weißer Vorderkörper. Es hat kurze Flossen, eng beieinander stehende Knopfaugen und ein schiefes Grinsen.

Die andere Lesung Vol. 1

Samstag, 28.11.26 nachmittag 15-18 Uhr
 

Hamburg, Teehaus

Große Wallanlagen in Planten un Blomen

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