Die andere
Lesung
Initiiert im Rahmen von „Kontext – Literatur veranstalten”, ein Projekt der Unabhängigen Lesereihen.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Die andere

Die andere Lesung ist ein neues Veranstaltungsformat, kuratiert und gestaltet von Annika Dorau sowie Jonis Hartmann und Ayna Steigerwald von der Lesereihe i’m growing fur in Hamburg.
Die andere Lesung ist ein Projekt im Rahmen von „Kontext – Literatur veranstalten“. Es entwickelt und erprobt neue Formate für Literaturveranstaltungen. Daraus entsteht ein Pool mit innovativen Ideen, die in die Literaturszene getragen werden.

Die andere Lesung ist ein Lab, ein Date, eine Zusammenkunft – und ein mobiler Raum für Reflexion. Zugleich ist es ein Raum für die Vielfalt der Stimmen, Übersetzungen und Lesarten.
Wir stellen uns ein Veranstaltungsformat als Übertragungsprozess vor, das die Text- und Lesebeiträge als sanften Move begreift, eingebettet in einen Verlauf, bei dem das Zusammensein, miteinander Zeit verbringen und gemeinsam essen bewusst gestaltet, markiert und zelebriert werden, die Begegnung und der Austausch aller anwesenden Personen Kern und Zweck bilden. Die Idee ist ein künstlerisch-literarisches Set, eingebettet in ein kollektives Picknick; ein ausgedehntes Gathering, angefüllt mit umfassenden Sichtweisen.

Foto: AtelierRosaCesaro
Die Art und Weise, wie Gegenwartsliteratur vermittelt und präsentiert wird, wirkt auf ihre Inhalte und ihre Form zurück. Deshalb setzt das Netzwerk der Lesereihen mit „Kontext – Literatur veranstalten“ den Fokus auf die künstlerische Gestaltung von Literaturveranstaltungen. Unabhängige Lesereihen experimentieren im gesamten Bundesgebiet in dutzenden Veranstaltungen etwa mit Klang oder Performance, mit Übersetzung oder Mehrsprachigkeit. An neuen Veranstaltungsorten wie Kunstvereinen, Spätis oder Brachflächen laden öffnen die Lesereihen Reflexionsräume und lassen sich auf gemeinsame Entdeckungsprozesse, präsentieren neue literarische Stimmen und publikumsnahe Formate sowohl in kleinen als auch großen Städten schaffen. Über drei Jahre hinweg wird so die zeitgenössische Literatur im deutschsprachigen Raum in ihrer ganzen Vielfalt und all ihren Möglichkeiten gestärkt.





